Machen wir heute wieder Sonnenstrahlen? – Rituale als Kernstück inklusiver religiöser Praxis
Gerne weisen wir auf eine Veranstaltung unserer Kolleg:innen in Hessen hin:
Als Einstiegsritual mit Kerze und kleinem Gebet oder mit Momenten des Segens – für viele Schülerinnen und Schüler bleiben religiöse Rituale die stärkste Erinnerung an den Religionsunterricht.
Rituale können Vergemeinschaftung und Sinnstiftung vermitteln. Zugleich sind sie ambivalent, da sie sehr geschlossen funktionieren. Sie sind auch kein Selbstläufer, können scheitern und für Einzelne starke Nebenwirkungen haben.
Bisher wenig erforscht ist ihre Bedeutung für Inklusion. Vermutlich sind sie der Ort mit dem stärksten inklusiven Potenzial des Religionsunterrichts und zugleich einer der Orte, an dem der Religionsunterricht verborgen Exklusion auslebt.
Nach einem theoretischen Input mithilfe empirischen Materials, gibt es die Möglichkeit in Workshops einen Blick in die religiösen Ritualpraktiken zu werfen. Dabei ist Raum, eigene Rituale zu reflektieren und gezielt weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung für die Veranstaltung am 16. März finden Sie hier.